Kurz, intensiv und voller Zauber – Das Würmesia Winterwunderland

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Vor jedem Auftritt richteten sich Prinz Miro I. und Prinzessin Daniela II. mit folgenden Worten an das närrische Volk: „Jede Schneeflocke ist für sich einzigartig, aber nur gemeinsam werden sie zu dem Wunderbaren, was wir Schnee nennen. Nur gemeinsam können wir etwas schaffen. Darum lasst uns mit den Schneeflocken tanzen, die in tausend Farben funkeln!“ Und anschließend wirbelten die Schneeflocken der Würmesia auf den Tanzflächen weit über die Grenzen des Würmtals hinaus und verzauberten das Publikum mit ihrem Wintermärchen.


Der Auftrittskalender war wegen der kurzen Saison besonders dicht bepackt. Insbesondere die Wochenenden hatten es in sich für das Prinzenpaar, das einen Marathon von Auftritten bewältigte. Und nicht nur die Beiden waren im Dauereinsatz. Häufig begleitete die Kinder- und Jugendgarde, die Garde sowie das Männerballett sie zu Auftritten in Grundschulen, Seniorenheimen oder karitativen Einrichtungen. Überall begeistere die Würmesia Jugend mit ihrem mit ihrem Gardemarsch und Showteil zum Thema Winterwunderland. Das Männerballett verbreitete Hüttengaudi. Spätestens beim großen Finale der Würmesia zum bekannten Titel „Hey, wir woll‘n die Eisbären seh‘n“ von Sound Convoy war das närrische Volk überzeugt, dass die fünfte Jahreszeit – wenn auch im Winter – die Schönste ist!

Highlights der Saison
War die Saison auch intensiv, bei den beiden Faschingsumzügen, dem Münchner Umzug der Damischen Ritter und dem Würmtaler Faschingsumzug war die Würmesia natürlich mit von der Partie. „Mit Auszügen aus unserem Showprogramm haben wir das närrische Volk rechts und links der Straßenzüge unterhalten“, so Pia Serve, Präsidentin der Faschingsgesellschaft Würmesia. „Besonders hat uns gefreut, dass der Würmtaler Faschingsumzug, der ja leider pandemiebedingt das letzte Mal im Jahr 2020 stattfand, trotz
nasskalten Wetters so viele Faschingsfreunde auf die Straßen gelockt hat.“
Zum Faschingsendspurt gab es noch einige öffentliche Auftritte. Der Auftakt war dieses Jahr bei Pasing Narrisch am Faschingssamstag. Am Rosenmontag und Faschingsdienstag tourte die gesamte Mannschaft von Auftritt zu Auftritt, vom Rotkreuzplatz nach Kirchheim, ins PEP Neuperlach und zum Marienplatz.
Auch die Rathäuser in Gräfelfing, Neuried, Planegg und Krailling wurden gestürmt. Die Würmesia bleibt ihrer Heimat in Gräfelfing treu und hat in dieser Saison wieder mehr Präsenz im Würmtal zeigen können. Fotos davon folgen in Kürze.

Eine runde Sache – Auftakt und Abschluss in Neuried
Nach dem gelungenen Auftakt mit der Krönung des Prinzenpaares am 5. Januar beschloss
die Würmesia ihre Faschingssaison mit der Beerdigung des Prinzen am Faschingsdienstag, den 13. Februar in der Mehrzweckhalle in Neuried.
Ein letztes Mal gaben die Kinder- und Jugendgarde, die Prinzengarde, das Hofballett und das Prinzenpaar mit Miro I. und Daniela II. ihr Showprogramm zum Besten und boten einige besondere Highlights, wie den Tanz der beiden Gardetänzer in den Kostümen der Gardemädels. Das Prinzenpaar und die Präsidentin Serve bedankten sich beim Team für die gelungene Saison und dem Publikum für den kräftigen Applaus.

Um 22 Uhr war es dann aus mit Prinz Miro I. Er wurde in einem Käfig vom Sensenmann und drei Gehilfen auf die Bühne gehoben und musste sich wehrlos der Verlesung seiner Sünden hingeben. Nachdem er einen letzten Applaus des Publikums genoss, wurde er in eine Krähe
verwandelt, die von einer Hexe durch den Saal getragen wurde.

Der Pfarrer beendete seine Rede traditionell mit den Worten „Der Fasching 2024 ist tot – es lebe der Fasching 2025“.

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