2016_Prinz-Casten-I-und-Prinzeessin-Uli-I.
Seine Tollität Prinz Carsten I. wird ab dem dem 05.01.2016 mit Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Uli I. an seiner Seite regieren. Die beiden sind ein eingespieltes Team. Seit 5 ½ Jahren sind die beiden auch privat ein Paar und gerade noch so vor dem Fasching haben die beiden sich das Ja-Wort gegeben. Unser künftiger Prinz, mit bürgerlichem Namen Carsten Hafeneder, ist 1972 in Augsburg geboren und arbeitet als Objektleiter der Bus-Reinigung. Er ist seit vier Jahren in der Faschingsgesellschaft Würmesia aktiv, hat zunächst im Hofballett getanzt, um anschließend im Corps der Münchner Stadtwache, die zur Würmesia gehört, mitzumarschieren, bis er dann ist seit Mai 2015 als Chefelfer den Elferrat der Würmesia und die Stadtwache organisiert.
Ulrike Hafeneder – von Allen Uli genannt – hat 1968 in München das Licht der Welt erblickt. Das gebürtige „Münchner Kindl“ arbeitet ebenfalls in der Bus-Reinigung. Als Ausgleich ist sie seit sieben Jahren in der Prinzengarde der Würmesia aktiv. In der Saison 2014/2015 musste die künftige Prinzessin aufgrund einer Verletzung pausieren. Vom Fasching ferngehalten hat sie das aber nicht. Im letzten Jahr ist Uli deshalb als Hofdame aktiv gewesen. Das Besondere daran: Im vergangenen Jahr regierte Vanessa I. das Faschingstreiben – die Tochter unserer künftigen Prinzessin. So konnte Uli alles aus nächster Nähe betrachten und aus erster Hand erfahren, wie spannend ein Leben als Prinzessin sein kann. Da die kommende Saison zugleich die letzte Saison für sie in der Prinzengarde sein soll, wollte Uli die nächsten Monate sozusagen „als krönenden Abschluss“ – im wahrsten Sinne des Wortes – ganz besonders für sich gestalten. Dass ihr Engagement für den Fasching nun als künftige Prinzessin gipfelt, ist an Besonderheit sicherlich nicht zu übertreffen. Dass ihr geliebter Mann die kommenden Monate als Prinz an ihrer Seite verbringen wird, erklärt Carsten mit den Worten: „Ich wurde genötigt, meine frischgebackene Frau bei ihrem krönenden Abschluss zu unterstützen.“ Ein Grinsen kann er sich hierbei allerdings nicht verkneifen, so dass sich die Frage stellt, ob hier wirklich Nötigung im Spiel war.
